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Unser Saisonkalender: Seespargel - Gemüse aus dem Meer

Dieses Meeresgemüse hat viele Namen, unter Hobbybotanikern ist es auch als Christe-marine, Frieskraut, Queller oder Salicorne bekannt. Trotz dieses eigenartigen Namens, ist diese Pflanze eine wahre Delikatesse und findet auch gerne in der Spitzengastronomie Verwendung. Ob blanchiert, kurz in der Pfanne geschwenkt oder roh gegessen, ist der Seespargel ein Genuss. Er ist knackig und leicht salzig, für manche ähnelt er grünem Spargel, daher auch der Name. In den Monaten Mai-August ist er besonders jung und zart.

Seespargel

Seespargel ist in ganz Europa sehr verbreitet und in vielen Ländern beliebt. In Großbritannien legt man ihn traditionell mit Gewürzen in Essig ein. Als "pickled samphire" ist er dort die perfekte Ergänzung zu jeder Jause. Die Franzosen schneiden den Seespargel oder Passe Pierre, wie sie ihn nennen wie Schnittlauch und legen ihn auf ihr Butterbrot. Als Beilage eignet sich Seespargel zu jedem Fisch, aber auch zu Fleisch. Wer schon einmal im Norden Deutschlands Urlaub gemacht hat, kennt bestimmt das berühmte Salzwiesenlamm.

Er lässt sich in den alltäglichen Speisplan bestens einbauen, er pept jeden Salat auf, macht sich aber auch besonders gut in Pasta oder Reis. Frisch gekauft hält er sich problemlos einige Tage im Kühlschrank. Am besten wickelt man ihn in ein feuchtes Geschirrtuch. Die Zubereitung ist kinderleicht, es sind nur 3 Dinge zu beachten:

1. Mit dem waschen erst kurz vor der Zubereitung warten, da der Seespargel im Süßwasser schnell weich wird und zerfällt.

2. Der Seespargel mag keine große Hitze, die Blätter verlieren sonst den Biss.

3. Achtung beim Salzen, da der Seespargel selbst schon relativ salzig ist, daher Seespargel immer in ungesalzenem Wasser garen!

Beachtet man diese Dinge, steht einem kulinarischen Erlebnis der Extraklasse nichts mehr im Weg!

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