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Wie kocht man eigentlich Oktopus?

Diese Frage wird uns sehr häufig gestellt, darum wird es Zeit sie für alle Interessierten zu beantworten. Wir teilen heute das Geheimnis warum der Oktopus in unserem hausgemachten Octopussalat und unser Oktopuscarpaccio so zart wird. Auch das putzen und zerlegen von Oktopus soll gelernt sein, auch das erklären wir hier.

Oktopus Topf

 Zunächst zu den Vorbereitungsarbeiten, natürlich ist ein scharfes Küchenmesser das um und auf, mit diesem wird der Kopf des Oktopusses vom Körper getrennt. Den Kopf kann man aufschneiden, ausnehmen, häuten und mit den Fangarmen garen. Den Schnabel mit einem kleinen scharfen Messer aus der Mitte der Tentakel schneiden. Um Sand und Schmutz zu entfernen, die Tentakel gründlich waschen, dabei das Wasser zwei, dreimal wechseln. Die Fangarme abschneiden und nach belieben in Stücke schneiden oder ganz lassen und erst nach dem Garen zerteilen. Die harten Anteile der Saugnäpfe abschneiden und wegwerfen.

 Oktopus Carpaccio

So weit so gut, jetzt kann der Oktopus auch schon ein Bad im heißen Wasser nehmen, größere Exemplare eigenen sich für langsame Garmethoden. Sprich der Oktopus zieht in leicht köchelndem Wasser. Wichtig ist genügend Wasser zum Kochen zu verwenden der Oktopus muss völlig mit Wasser bedeckt sein. Das Kopffleisch kann zwar schnell gar sein, doch die Fangarme brauchen Zeit, um weich zu werden. Damit der Oktopus zart wird gart man ihn ca. 50 Minuten (wenn er leichter als 1,5 kg ist). Ein größerer Oktopus kann länger brauchen. Den Oktopus im Sud vollständig auskühlen lassen, danach aus der Flüssigkeit nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. In Stücke schneiden und diese mit Olivenöl, Zitronensaft anmachen, wir geben etwas Chilliflocken oben drauf. Jetzt ist das Geheimnis gelüftet und lädt hoffentlich zum nachahmen ein, nur Mut es ist gar nicht so schwer!

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